Top 4 Radwege im Herbst

Es wird früh dunkel, kalt und regnerisch. Aber das hält wahre Athleten nicht davon ab sich auf ihr Rad zu schwingen und kilometerweit zu fahren. Deutschland, die Schweiz und Österreich bieten fantastische Möglichkeiten selbst zu dieser grauen Jahreszeit dem Radsport nachzugehen und wir schlagen Radsportfans einige tolle Routen vor. Wer also sein Fahrrad im Herbst schon in den Keller schiebt, verpasst die Gelegenheit schöne Erfahrungen zu sammeln. Viele Strecken sind im Sommer überlaufen von Spaziergängern, Radtouristen und sonstiger Ablenkung. Im Herbst muss man keine Überfüllung fürchten und kann Sehenswürdigkeiten auf Radwegen zur Genüge genießen.

Top 4 Radwege im Herbst

1. Liebliches Taubertal

Mit einer Länge von 100 Kilometer eignet sich der Radweg Liebliches Taubertal perfekt für eine herbstliche Wochenendtour. Wenn die Blätter der Bäume sich gelb und orange färben, dann zeigt sich die Landschafts- und Kulturstrecke von einer ihrer schönsten Seiten. Zahlreiche sehenswerte Städte, beginnend mit Rothenburg ob der Tauber, liegen am Wegrand. Jetzt zur Weinzeit haben die kleinen Weinorte bei einer gemütlichen Pause besonders interessante kulinarische Angebote.
 

2. Bahntrassen-Radwege im Ruhrgebiet

Der Herbst ist die Zeit der Ernte, aber auch der Vergänglichkeit. Was könnte also ein besseres Ziel einer herbstlichen Radtour sein, als die Zeichen der Vergänglichkeit im Ruhrgebiet: die ehemaligen Zechen, Fabriken, Hochöfen und Monumente der Industriekultur. Über Bahntrassen-Radwege und durch spätherbstliche Naturlandschaften verliert diese alternative Route der Industriekultur niemals Ihren Reiz.
 

3. Rund um Usedom

Die Touristen sind weitestgehend zurückgezogen und Herbstradler haben die Insel nun für sich. Leere Straßen laden ein zu abendlichen Radtouren. Durch das Inselinnere oder entlang der entspannten Ostseestrände. Für ganz viel Ruhe und Privatsphäre bietet sich der Ostseeküstenradweg an, dieser ist im Herbst besonders schön und romantisch und die Seebäder können fast exklusiv genutzt werden.
 

4. Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer

Das flache Land zwischen Teufelsmoor und Nordsee ist stark vom Wasser geprägt. Flüsse und Gräben laden zu Bootstouren ein, Wattwanderungen geben die Gelegenheit zu spannenden Naturbeobachtungen. Museen und sehenswerte Dörfer erzählen von der langen Geschichte der Region, ebenso wie die Hafen- und Hansestädte. Dass die Geschichte der Hanse, Meer und Moor hier immer noch prägend sind, erfährt man schnell bei einer Stadtrundfahrt durch Bremen oder einer Pause am Elbdeich.

 

Alle Routen führen dabei durch sehenswerte Städte wie Bremen, Ulm, Bamberg oder Münster. Sie werden am besten auf zwei Rädern erkundet – oft gibt es bereits Stadtführungen per Rad. So kann man sehr viel mehr erleben als zu Fuß oder mit Bus und Bahn.

Wen also die Lust zum Radeln gepackt hat, der sollte schnellstmöglich sein Fahrrad auf Vordermann bringen und sich die Zeit für einen ausgiebigen R(o)adtrip nehmen. Und wir von Hotelcard sorgen dafür, dass ihr in den angenehmsten Hotels zum halben Preis dabei übernachten könnt. Schaut euch einfach unsere große Auswahl an und lasst es euch gut gehen. Frohes Radeln!
 

Samir - 21.11.2017